Omega 7 Mangel – Ursachen, Symptome & Test

Während Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren gut bekannt und durch Studien erforscht sind, weiß man über Omega 7 noch relativ wenig. Unser Körper kann aus Palmitinsäure die einfach ungesättigte Fettsäure Palmitoleinsäure herstellen. Eine ausgezeichnete Quelle dafür stellen Sanddorn, Macadamiaöl, aber auch Fisch dar. Die Wissenschaft konnte bis dato noch keine ursächlichen Zusammenhänge zwischen gewissen körperlichen Symptomen und einem niedrigen Omega 7 Spiegel feststellen. Bekannt ist allerdings, dass die Palmitoleinsäure eine hormonartige Wirkung hat und mit verschiedenen Organen unseres Körpers zusammenarbeitet. In diesem Artikel erfährst Du, was Omega 7 eigentlich ist, wozu sie gebraucht wird, ob eine Omega 7 Ergänzung für Deine Gesundheit notwendig ist und noch einiges mehr.

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Was ist Omega 7?

Omega 7 zählen zu den einfachen ungesättigten Fettsäuren. Ihre Doppelbindung befindet sich am siebten Kohlenstoffatom. Die beiden bekanntesten Omega 7 Fettsäuren sind die Palmitoleinsäure und die Vaccensäure. Unser Körper kann sie selbst produzieren, sie stecken aber auch in Nüssen oder Sanddornöl. Die wichtigsten Omega 3 Fettsäuren wie die Alpha Linolensäure, sowie die essentielle Linolsäure der Omega 6 Fettsäuren müssen ausschließlich über die Nahrung zugeführt werden. Falls Du den Verdacht hast, das mit Deinem Omega 7 Wert etwas nicht in Ordnung ist, bestell Dir einen praktischen Hormonspiegel Test für zuhause und gehe Deinem Verdacht nach.

Die Omega 7 Funktion

Eine Studie aus Harvard von 2008 konnte zeigen, dass die Palmitoleinsäure die erste bekannte Fettsäure ist, welche die Wirkung eines Hormons hat. Die Fettsäure ist vor allem in den Muskeln und der Leber aktiv. Sie erhöht in der Leber die Empfindlichkeit gegenüber Insulin, was der Ausbildung eines Typ 2-Diabetes entgegenwirkt. Zudem hemmt sie Fetteinlagerungen in der Leber.

Für unsere Gesundheit hat die Omega Fettsäure aber noch mehr Funktionen, vor allem für unsere Haut. Palmitoleinsäure sorgt dafür, dass sich Kollagen besser regeneriert. Kollagen ist ein Protein, welches die Festigkeit unserer Haut unterstützt. Wenn Dein Körper ausreichend mit Omega 7 versorgt ist, hilfst Du Deiner Haut dabei, sich zu regenerieren und ein straffes, jugendliches Aussehen zu bewahren.

Ähnlich wie Omega 3 scheint Omega 7 Entzündungen zu hemmen und einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Herz Kreislauf Erkrankungen zu nehmen. Möglicherweise hat die Omega 7 Fettsäure auch Eigenschaften, welche an der Regulierung der Blutfettwerte beteiligt sind.

In manchen Artikeln wird auch die Frage gestellt, ob Omega 7 einen Beitrag beim Abnehmen leistet, da es die Funktionen des Fettstoffwechsels beeinflusst und mit den Sättigungshormonen interagiert. Für eine detaillierte Antwort gibt es allerdings noch keine anerkannten Studien. Ohne zusätzliche Umstellung auf ausgewogene und gesunde Ernährung, sowie Bewegung werden jedenfalls keine dauerhaften erfolgreichen Ergebnisse erzielt werden.

Welche Lebensmittel enthalten Omega 7?

Ein sehr hoher Anteil der Omega 7 Fettsäure findet sich in Sanddorn, bzw. Sanddornöl, sowie in Macadamiaöl und dem Öl von Oliven. Rund 36 % des Anteils der Fette der Macadamia entfällt auf Omega 7 Fettsäuren. Sanddorn wirkt zusätzlich als ausgezeichnetes Antioxidans, also als Fänger freier Radikale, sowie antibakteriell und antientzündlich. Auch in Fischen wie Lachs oder Sardellen steckt die Fettsäure, allerdings ist der Omega 7 Gehalt deutlich geringer als bei den pflanzlichen Lebensmitteln.

Ein Omega 7 Mangel

Offiziell wurden noch keine typischen Symptome genannt, welche Anzeichen einer Mangelerscheinung darstellen. Dennoch wurde ein positiver Effekt bei Trockenheit von Haut und Schleimhäuten durch die Einnahme von Präparaten mit Sanddorn beobachtet.

Die Omega 7 Mangel Symptome

Es gibt einige Warnzeichen, die auf einen Mangel von Omega 7 hindeuten können. Dazu gehören beispielsweise Trockenheit und Rötung der Augen. Das Journal of nutrition hat diesbezüglich eine Studie veröffentlicht, welche über die tägliche Einnahme von vier Kapseln Omega 7 Ergänzungen täglich über drei Monate berichtet. Die Trockenheit, sowie Symptome des Brennens und Anzeichen der Rötung der Augen der Studienteilnehmer hatte sich durch die Einnahme der Omega 7 Ergänzung deutlich verbessert.

Auch Trockenheit der Haut kann verbessert werden, indem Sanddornöl direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Die ungesättigten Fettsäuren unterstützen die Haut bei der Produktion von Kollagen, dies kann auch Krankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis positiv beeinflussen.

Vaginale Trockenheit ist ein häufiges unangenehmes Symptom der Wechseljahre. Omega 7 Ergänzungen mit Sanddorn brachten den Studienteilnehmerinnen deutliche Linderung ihrer Beschwerden. Ein nützlicher Effekt der Omega 7 Kapseln konnte auch bei Trockenheit des Mundes festgestellt werden.

Einen Omega 7 Mangel beheben

Wie bereits erwähnt, ist Sanddorn neben Macadamiaöl das Mittel der Wahl für die Omega 7 Zufuhr. Auch andere pflanzliche Öle wie Löwenzahnöl, Avocado- oder Granatapfelöl enthalten Omega Fettsäuren.

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Einen Omega 7 Mangel vorbeugen

Einem Mangel an Omega 7 vorzubeugen ist eigentlich nicht notwendig. Wenn regelmäßig Fisch auf deinem Speiseplan steht, ist Dein Körper nicht nur mit Omega 7, sondern auch mit Omega 3 Fettsäuren gut versorgt. Falls Du an Trockenheit der Augen oder der Haut leidest, oder Deiner Gesundheit etwas Gutes tun möchtest durch Antioxidantien und Vitamin C kannst Du Deine Nahrung mit Präparaten von Sanddorn ergänzen. Diese werden zum Beispiel als Öl oder als Kapseln angeboten.

Das Omega 7 Level testen

Einen reinen Test zum Feststellen des Gehalts der Fettsäure gibt es derzeit nicht. Die Fettsäure Analyse Tests sind hauptsächlich auf das Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 ausgelegt. Fettsäuren lassen sich im Körper sowohl im Blut, als auch im Blutplasma nachweisen, ebenso in Biopsien von diversen Organen.

Häufig gestellte Fragen

Bei Sanddornpräparaten gilt es, sich an die Verzehrempfehlung der Packungsbeilage zu halten. Sanddornöl kann auch pur eingenommen werden, zum Beispiel ein Teelöffel vor den Mahlzeiten. Du kannst Sanddornöl natürlich auch unter die Gerichte mischen, aber beachte dabei, dass es sauer schmeckt. Sanddornsaft wird deswegen auch meistens mit Honig gesüsst getrunken.

Sanddorn und Sanddornöl gelten als größte Quelle von Omega 7. Sanddorn wächst an einem Strauch bevorzugt an sandigen Küsten in ganz Europa. Neben Kapseln und Öl wird Sanddorn auch als Mus oder Saft angeboten. Der Geschmack ist äußerst sauer.

In diesen Ölen ist als Quelle Palmitinsäure enthalten, hauptsächlich sind damit Sanddorn- und Macadamiaöl gemeint. Auch in Löwenzahn-, Avocado- und Granatapfelöl findet sich Omega 7.

Die Palmitoleinsäure hat eine hormonähnliche Wirkung primär in der Leber und in den Muskeln. Sie ist an der Stoffwechselregulierung beteiligt, hilft dabei, die Blutfette zu normalisieren und sorgt dafür, dass Du dich länger satt fühlst. Außerdem hat die Fettsäure einen positiven Effekt auf Beschwerden durch Trockenheit der Augen, sowie der Haut und der Schleimhäute.

Tobias Kluge
“Omega 7 ist an wichtigen Prozessen beteiligt, deshalb solltest Du einen Mangel nicht ignorieren. Achte darum auf Deine Ernährung und überprüfe Deine Werte in regelmäßigen Abständen.”