Duftstoffallergie – Darum reagierst Du auf Parfum & Co.

Duftstoff Allergien sind auch als Kontaktallergien bekannt und werden von bestimmten Stoffen ausgelöst. Seit vielen Jahren untersuchen und analysieren Persönlichkeiten wie Frau Dr. Silvia Pleschka (Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.) Duftstoffe und wie diese in Zusammenhang mit Allergien stehen. Zum Einsatz kommen Duftstoffe nicht nur in Parfüms, auch Lebensmittel, Wasch- und Reinigungsmittel und Kosmetika sind mit Duftstoffen angereichert, um die Intensität zu verstärken. Viele Duftstoffe haben aber auch eine negative Wirkung und können unangenehme Systematiken hervorrufen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund setzt sich daher dafür ein, dass mehr Produkte entwickelt werden, die ohne allergieauslösende Zusätze hergestellt werden. Solltest Du den Verdacht haben an einer Duftstoffallergie zu leiden, dann schau Dir diesen Artikel und die verfügbaren Tests an und gehe Deinem Verdacht nach.

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Was ist eine Duftstoffallergie?

Lange galt die Allergie als eine Kontaktallergie des Typ IV, die Symptome auslöst, sobald eine sensibilisierte Person mit einem Stoff physischen Verkehr (Direktkontakt) hat. Aktuelle Untersuchungen ergaben jedoch anderes. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Auswirkungen einer Duftstoffsensibilisierung auch ausgelöst werden können, wenn der Allergieauslöser in der Luft liegt und durch die Atemwege aufgenommen wird.

Zu bekannten Duftstoffen, die als Allergieauslöser bekannt sind, gehören unter anderem Farnesol (Eugenol), Hexyl cinnamal (Geraniol) und Limonene (Isoeugenol). Welche Duftstoffe Effekte auslösen und wie stark diese sind, ist von der betroffenen Person selbst abhängig. Gibt es den Verdacht, unter einer Duftstoffreaktion zu leiden, sollte diesem in jedem Fall nachgegangen werden.

Duftstoffallergie – Die Symptome

Die Duftstoffallergiesymptome sind sehr ähnlich, können sich aber andererseits sehr unterschiedlich auswirken. Je nachdem wie die betroffene Person mit dem Duftstoff in Kontakt kommt, treten Beschwerden im Atemwegsbereich, der Haut oder in Form von Kopfschmerzen auf.

Wie stark die Symptomatik auftreten, ist zum einen von der Intensität des Duftstoffes an und zum anderen von der Sensibilität der betroffenen Person. Es ist also von leichten Beschwerden bis hinzu extremer Symptomatik jede Variante möglich. Welche Symptome und wie stark diese bei Dir auftreten, ist von den genannten Faktoren abhängig. Nutze deshalb einen Test und überprüfe Deine Bedenken.

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Duftstoffallergie und Atemnot

Duftstoffe sind leichtflüchtig und stellen oft genau aus diesem Grund ein Problem dar, denn sie werden über die Atemwege aufgenommen und lösen bei sensiblen Personen schnell Symptome aus. Zu den häufigsten Symptomen gehören daher Atembeschwerden bis hin zu Atemnot. Weniger sensible Menschen verspüren hingegen selbst bei intensiven Duftstoffen nur ein leichtes Kratzen oder gar keine Symptomatik.

Duftstoffallergie und Kopfschmerzen

Auch Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen für eine Allergie gegen bestimmte Stoffe. Diese können so stark sein, dass sie von Übelkeit, Schwindel und Erschöpfungssymptomen begleitet werden und sich auch dauerhaft auf die Gesundheit auswirken können. Duftstoffallergiker können bei langfristigem Kontakt mit einem bestimmten Duft sogar unter Depressionen leiden.

Husten bei einer Duftstoffallergie

Wird auf die Symptome der Kontaktallergie nicht schnell reagiert, kann aus einem leichten Kratzen auch Husten werden. Ob es sich um einen allergischen Husten handelt, ist ziemlich einfach zu bestimmen, da er sich von einem Erkältungshusten stark unterscheidet.

Allergischer Husten ist in den meisten Fällen trocken und kratzend und kann mit einem Schluck Wasser verringert werden. In manchen Fällen kommt es aber auch zu Husten, der mit Schleim und Auswurf in Verbindung steht.

Duftstoffallergie und die Haut

Duftstoffe können aber nicht nur zu Problemen im Atemwegsbereich führen, sondern auch zu Problemen mit der Haut. Das heißt, bei einem direkten Kontakt mit dem Duftstoff über die Haut kann es zu Reizungen und Rötungen kommen. Zudem sind Ekzeme möglich, die sich in Form von Schuppen oder Krusten äußern. Auch in Bezug auf die Symptomatik der Haut ist die Intensität dieser abhängig von Produkt und vom Allergiker selbst.

Auslöser einer Duftstoffallergie

Es gibt unterschiedliche Duftstoffe, die eine allergische Reaktion auslösen. Zu den häufigsten gehören die bereits genannten Duftstoffe, zu denen auch Eichen- und Baummoos gezählt werden kann. Menschen kommen mit den genannten Stoffen nicht nur auf natürliche Weise in Kontakt, denn Duftstoffe werden auch zur Produkt-Herstellung verwendet.^Verbraucher, die unter einer Duftstoff-Allergie leiden, sollten daher die Inhaltsstoffe der folgenden Produkte genau unter die Lupe nehmen, da diese andernfalls bei Verwendung das Leben und die Gesundheit stark beeinflussen könnten.

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Parfümallergie

Parfümallergien werden aufgrund der bereits genannten Duftstoffe ausgelöst. Holz-Duftstoffe wie Eichen- und Baummoos werden zur Intensivierung vom Duft eingesetzt, denn diese bewirken, dass diese länger bestehen bleiben und haften.

Parfüms und auch Kosmetika sind Produkte, die für einen langfristigen Hautkontakt vorgesehen und können bei Allergikern starke Symptomatik auslösen. Allergene Düfte, wie sie in Parfum verwendet werden, haften auch auf der Kleidung lange und erhöhen somit das Risiko einer allergischen Reaktion stark.

Duftstoffallergie und Waschmittel

Die in Parfums vorkommenden Duftstoffe können ebenfalls in Waschmitteln und Reinigungsmitteln verschiedener Hersteller vorkommen. Auch bei Waschmitteln heißt es, die Düfte so lang anhaltend wie möglich zu halten, sodass die Wäsche auch Tage nach dem Waschen noch gut riecht. Wie auch beim Parfum haften die Kontaktallergene sehr lange an der Kleidung und können aus diesem Grund Hautprobleme wie Reizungen, Rötungen, Schuppen und Verkrustungen auslösen.

Die Rolle vom Shampoo bei der Duftstoffallergie

Shampoos enthalten ähnliche Duftstoffe und Düfte wie Parfum, Kosmetika und Waschmittel und können daher auch ähnliche Allergen-Effekte hervorrufen. Zudem kommt in Shampoo auch Propylenglykol vor, das ebenfalls für Allergiereaktionen bekannt ist.

Oft äußert sich eine Kontaktallergie in Verbindung mit Shampoo in Form von Hautrötungen bis hin zu starkem Juckreiz. Allergiker können alternativ auf Sensitive-Shampoos zurückgreifen, die von verschiedenen Shampoo-Herstellern angeboten werden.

Lebensmittel und Duftstoffallergie

Auch in Lebensmitteln werden Duftstoffe gern eingesetzt. Sie kommen nicht nur in Kaugummis und Speiseeis vor, auch Limonade, Pudding und Schokolade werden mit Duftstoffen versehen, um die Intensität des Geschmacks und des Geruchs zu verstärken.

Daher heißt es für Duftstoffallergiker auch bei den Lebensmitteln auf die Inhaltsangaben zu achten und gegebenenfalls Alternativen zu wählen. Die Symptomatik einer Duftstoffsensibilisierung in Verbindung mit Lebensmitteln äußern sich ganz unterschiedlich. Sie können Magenschmerzen ausläsen, aber auch Kopfschmerzen, Hautrötungen und Durchfall verursachen.

So lässt sich die Duftstoffallergie feststellen

Eine Duftstoffsensibilisierung kann auf unterschiedliche Weise bestimmt werden. Zum einen kann ein Test beim Hautarzt oder HNO-Arzt gemacht werden und zum anderen kann ein Test zu Hause durchgeführt werden. Du kannst dafür verschiedene Kits bestellen, die es Dir ermöglichen, einen Test in nur wenigen Minuten durchzuführen und diesen von Experten analysieren zu lassen.

Beim Hautarzt wird hingegen oft ein Epikutantest durchgeführt, bei dem Stoffe (Düfte), die in Pflanzen, Parfüm, Cremes und andere Kosmetika vorkommen, auf die Haut des Patienten aufgetragen werden, um zu überprüfen, welche Gerüche ein Jucken, Kontaktekzem oder eine gerötete Hautstelle auslösen. Du kannst aber auch zu Hause einen Check durchführen.

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Die Untersuchung beim HNO-Arzt

Betroffene Personen haben die Möglichkeit, bei einem HNO-Arzt einen Allergietest durchzuführen. HNO-Ärzte führen meist Prick-Tests durch, die allergische Sofortreaktionen auslösen und somit sofort anzeigen, ob eine Duftstoffsensibilisierung gegeben ist und um welchen Duftstoff es sich handelt. Die Pricktests können für allergische Reaktionen vom Typ-1 verwendet werden. Auch beim Prick-Test wird die Reaktion des Körpers des Patienten analysiert. Diese Testform kommt zum Beispiel auch zum Einsatz, wenn eine mögliche Nickel-Allergie überprüft werden soll.

Duftstoffallergie heilen

Nicht alle Duftstoffallergien können geheilt werden. Es gibt jedoch Möglichkeiten, Kontaktallergie Symptome zu behandeln. Handelt es sich nicht um eine extrem starke Duftstoffreaktion wie eine Duftstoffmix-I-Allergie, ist auch eine Heilung möglich. Hingegen sehr schwere Allergien meist nur verbessert, aber nicht geheilt werden können. Betroffene Menschen können der Symptomatik ihrer Allergie jedoch mit verschiedenen Mitteln und Alternativen entgegenwirken.

Die Behandlung der Duftstoffallergie

Duftstoffallergien können teilweise behandelt und verbessert werden, ob eine Duftstoff Allergie geheilt werden kann, ist abhängig von der Intensität der Sensibilisierung gegen den allergenen Duftstoff. Zur Behandlung der Symptome werden vom Arzt häufig entzündungshemmende Cremes und Salben verschrieben, die Kortison enthalten. Diese wirken dem Juckreiz und dem Ausschlag entgegen, können aber eine Duftstoffsensibilisierung nicht heilen.

Duftstoffallergie Desensibilisierung

Für die Heilung können verschiedene Therapieformen eingesetzt werden. Zur häufigsten Therapieform gehört jedoch die Desensibilisierung. Diese wird zur “Abstumpfung” des Immunsystems gegen verschiedene Stoffe eingesetzt. Eine spezielle Therapie zur Immunisierung eines bestimmten Duftstoffes ist nicht bekannt, da die Unzahl der allergenen Duftstoffe sehr groß ist.

Duftstoffallergie welche Produkte können Auslöser sein?

Es gibt verschiedene Produkte, die als Allergieauslöser in Frage kommen. Ein Beispiel stellen nicht nur verschiedene Kosmetika dar, auch in Wasch- und Reinigungsmitteln, Parfums, Raumsprays, Raumdüften, Medikamenten und verschiedenen Pflanzenteilen kommen Stoffe vor, die Unverträglichkeiten und andere Beschwerden hervorrufen können.


Juliane Sommer Foto
“Ich habe Dir in meinem Artikel viele Informationen zum Thema Duftstoffallergiker, Kontaktallergien und dem Schwerpunktthema Duftstoffsensibilisierung und den damit verbundenen Funktionen, dem Alltag mit Symptomen und der Gesundheit hinterlegt. Solltest Du auf der Suche nach noch mehr Informationen sein, melde Dich zu unserem Newsletter an, um immer aktuelle Artikel zu erhalten. Du findest den Zugang in der Navigation unserer Seite.”

Weiterführende Literatur:

  • Deutscher Allergie- und Asthmabund: https://www.daab.de