Asthma – Das kannst Du tun, wenn Dir atmen schwerfällt

Bei Asthma handelt es sich um eine Krankheit, die seit Jahrhunderten bekannt ist, in der neumodernen Zeit jedoch vermehrt auftritt. Welche Ursachen dies hat, welche Tests und welche Behandlungsformen es gibt, erkläre ich Dir heute. Zudem beantworte ich Dir die wichtigsten Fragen in unserem FAQ-Bereich und verrate Dir, wie Du überprüfen kannst, ob Du unter Asthma leidest, ohne dafür einen Arzt aufsuchen zu müssen. Außerdem präsentiere ich Dir einen seriösen Anbieter aus Deutschland, der Dir verschiedene Testmöglichkeiten bereitstellt und Dir  dabei hilft Deinen Verdacht zu untersuchen. Daneben bekommst Du hervorragende Beratung zu verschiedenen Gesundheitsthemen, wenn Du möchtest sogar per App.

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Asthma – Was ist das?

Asthma ist eine chronische Erkrankung der unteren Atemwege, also der Lungen. Die Krankheit tritt als allergisches und nicht-allergisches Asthma auf, wobei die Beschwerden in beiden Fällen gleich sind. Die Betroffenen leiden an Atemnot und Husten.

Kurzatmigkeit und Luftnot sind die je nach Ausprägung typischen Probleme. Meist treten diese nachts und in den frühen Morgenstunden auf. Auch außerordentlicher Belastung kann zu Asthma-Beschwerden führen und Anfälle auslösen.

Der Begriff Asthma steht für Atemnot sowie vorübergehende Kurzatmigkeit und bedeutet übersetzt “Beklemmung” oder “Keuchen”.

Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Man unterscheidet Zeiträume mit stärkeren und schwächeren oder auch keinen Beschwerden. Wenn sich die Symptome kurzzeitig massiv verstärken, mit Luftnot und Engegefühl in der Brust einhergehen, spricht man von einem Asthmaanfall.

Die chronische Atemwegserkrankung wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst und kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Um welche Form es sich bei Dir handelt, erfährst Du möglicherweise schon beim Lesen meines Artikels.

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Asthma – Was passiert im Körper?

Es handelt sich bei dieser Krankheit um einen Entzündungsprozess, bei dem für eine Entzündung typische Gewebebereiche stärker durchblutet werden. Hier ist das die Lunge, deren Schleimhäute zunehmend anschwellen und übermäßig viel zähen Schleim produzieren. Die Muskulatur der Bronchien verkrampft sich.

Bei Asthma herrscht eine andauernde Entzündungs- und Abwehrbereitschaft in den unteren Atemwegen. Die häufigen Entzündungen führen in den Bronchien zu einer überempfindlichen Reaktion auf innerer sowie äußere Reize. Sie verengen sich krampfartig, die Schleimhäute in den Bronchialwänden schwellen an und bilden oft übermäßig viel zähen Schleim.

Das führt zu pfeifenden und brummenden Atemgeräuschen und trockenem Husten mit zähem glasigen Schleim, der sich nur schwer abhusten lässt. Auch ein Engegefühl in der Brust und Atemnot sind typische Beschwerden, wenn Du unter Asthma leidest. Dementsprechend verkleinert sich der Durchmesser der Bronchien, die Atemluft kann nicht mehr ungehindert ein- und ausströmen, die Atemmuskulatur wird überlastet und es kommt zur Atemnot.

Bei einer Erkrankung wird die Ausatmung erschwert und es verbleibt nach jedem Atemzug etwas Luft in der Lunge. Je mehr sauerstoffarme Luft, die eigentlich wieder ausgeatmet werden müsste, in der der Lunge verbleibt, desto weniger Platz ist, um frische Luft einzuatmen. Das verstärkt die Luftnot.

Aufgrund der Verengung der unteren Atemwege kommt es zu mehr Reibung und damit zu einer Verstärkung der Strömungsgeräusche. Ein Pfeifen und Brummen, während Du atmest, ist in diesem Fall sehr typisch.

Asthma – Warum Ausatmung erschwert

Eine Erkrankung schränkt die Funktion der Atemwege stark ein. Die entzündete Schleimhaut der Bronchien schwillt an. In den Drüsen und der Schleimhaut kommt es zu mehr Schleim und die Bronchialmuskulatur der Atemwege verkrampft sich. Dadurch verengen sich die Luftwege. Durch die Enge in den Luftwegen kann weniger Luft durchströmen. Besonders das Ausatmen wird schwerfällig. Zusätzlich erschwert das Verbleiben verbrauchter Luft in der Lunge das Einatmen neuer frischer Luft.

Wie Asthma feststellen?

In den vergangenen Jahren hat sich einiges für Asthmatiker getan. Mittels eines Selbsttests kann man überprüfen, ob eine Kurzatmigkeit oder vermehrte Hustengefühle als Symptome für eine mögliche Asthmaerkrankung zu werten sind. Die Konsultation eines Arztes bleibt dann nicht mehr aus.

Mit einem Selbsttest kann sich in wenigen Schritten herausstellen, ob ein Asthma als „unkontrolliert“ gilt und die Beschwerden somit durch die Maßnahmen des behandelnden Arztes gelindert werden können.

Der Selbsttest beantwortet Fragen nach wiederholt wahrgenommener Symptomatik wie Atemgeräusche beim Sport oder Treppensteigen, pfeifenden Geräuschen bei der Ausatmung oder nächtlichem Aufwachen aufgrund von Atemeinschränkungen. Die Beantwortung dieser Fragen stellt eine gute Vorbereitung für den Arztbesuch dar und hilft schnellstmöglich die passende Therapie zu finden.

Gemeinsam mit dem Arzt werden dann durch eine gezielte Befragung, die Anamnese, alle Informationen zur Feststellung einer möglichen Erkrankung zusammengefasst. Es findet weiterhin eine körperliche Untersuchung statt, eventuell ein Röntgen der Lunge und eine Messung der Lungenfunktion. Gegebenenfalls stehen auch Testungen auf mögliche Allergien an.

Alternativ kannst Du Dir vorher einen Asthma-Bluttest bestellen und diesen innerhalb einer halben Stunde zu Hause durchführen und dann von Experten untersuchen lassen. Bei einem Test für zu Hause werden die in Deinem Blut vorkommenden IgE und IgG Werte untersucht. Mehr Informationen zum Test auf Allergene und die damit verbundene Überempfindlichkeit, die mit einem solchen Test festgestellt werden kann, findest Du in unserem Artikel zum Bluttest für zu Hause.

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Asthma – Wie fühlt es sich an?

Die Ausprägung der Beschwerden bei Asthma bronchiale ist von zahlreichen Faktoren abhängig, wie etwa der Jahreszeit, den Umwelteinflüssen, der aktuellen Lebenssituation sowie dem Ansprechen auf die verordnete Therapie. Wie stark sich die Erkrankung bemerkbar macht, kann daher immer wieder variieren.

Asthma ist eine sehr vielseitige und je nach Ausprägung der Symptome einschränkende Erkrankung. Die Symptomatik ist in der Schwere ihrer Erscheinung also sehr verschieden. Menschen, die unter leichterem Asthma leiden, können die Beschwerden oftmals recht gut unter Kontrolle bringen. Bei Betroffenen mit schwerem Asthma hingegen treten Beschwerden häufig trotz der Anwendung von zahlreichen Medikamenten weiterhin auf.

Je stärker die Atemwege verengt sind, desto weniger Luft können Patienten ausatmen. Menschen mit Asthma empfinden einen starken Hustenreiz, verbunden mit einer Enge in der Brust. Das Ausatmen fällt schwer und damit nimmt die Luftnot spürbar zu. In einem Anfall kann es zu einem starken Erstickungsgefühl bei den Patienten kommen.

Patienten mit schlecht kontrolliertem Asthma äußern häufig Angst und einen Hang zu Depressionen zu empfinden.

Welche Asthma Stufen gibt es?

Ursprünglich wurde Asthma in vier Schweregrade eingeteilt. Dabei wurden vor allem die klinischen Symptome und das Ausmaß der Atemwegsverengung vor Beginn einer Behandlung berücksichtigt. Es wurde zwischen folgenden Formen unterschieden:

Ursprünglich wurden verschiedene Formen von Asthma unterschieden. Unter Berücksichtigung der klinischen Symptome und der Ausprägung der Atemwegsverengung vor Behandlungsbeginn wurde die Schwere der Erkrankung in vier Stufen vorgenommen:

  • Intermittierendes Asthma
  • Geringgradig persistierendes Asthma
  • Mittelgradig persistierendes Asthma
  • Schwergradig persistierendes Asthma

Diese Gliederung in Stufen bezieht sich allerdings ausschließlich auf die Beschwerden vor einem Therapiebeginn. Von Bedeutung ist jedoch auch der Krankheitsverlauf unter Anwendung und Fortschreiten der Therapie. Daher orientiert man sich heute immer wieder am Grad der Asthmakontrolle.

Der Grad der Asthmakontrolle unterscheidet in kontrolliertes und unkontrolliertes Asthma

Wenn auch auf der höchsten Behandlungsstufe kein ausreichender therapeutischer Erfolg erzielt werden kann, spricht man von schwerem, therapieresistentem Asthma und beschreibt damit eine eigene Gruppe von Asthmatikern.

Es ist in diesen Fällen sehr wichtig herauszufinden, warum die Therapie keine ausreichende Wirkung zeigt. Je nachdem werden zwei Untergruppen unterschieden: das schwer kontrollierbare Asthma und das schwere, therapieresistente Asthma.

Asthma ohne Husten?

Viele verbinden die Krankheit mit Husten- und Atemnot, aber nur wenige wissen, dass Patienten auch erkrankt sein können, obwohl typische Beschwerden nicht zu erkennen sind. In diesen Fällen handelt es sich um eine fast unbemerkte und stetig andauernde Reizung der Bronchien, ohne dass es zu den typischen Anfällen kommt.

Asthma oder COPD?

Bei Asthma und COPD (dauerhaft atemwegsverengende Lungenerkrankung) handelt es sich grundsätzlich um zwei völlig unterschiedliche Erkrankung der Atemwege, die in keinem Zusammenhang stehen. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Die Fehlbehandlung von Asthma. Asthma wird in diesem Fall falsch behandelt und der Patient kann auch an COPD erkranken. Die Symptome können bei Asthma und COPD ähnlich sein, weil es aufgrund von Flüssigkeitsablagerungen zu Atembeschwerden kommt und sich der Atem schwerfällig und “belegt” anhört.

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Asthma – Wie bekommt man es?

Menschen erkranken aus ganz unterschiedlichen Gründen an dieser Lungenkrankheit. Längst konnte nachgewiesen werden, dass Asthma nicht nur aufgrund allergischer Reaktionen verursacht beziehungsweise ausgelöst wird.

Allergisches (extrinsisches) Asthma

Allergisches Asthma wird durch die Zunahme von Immunglobulinen im Körper ausgelöst. Zu diesem Prozess kommt es aber nur sann, wenn ein Mensch unter einer Allergie leidet und dies zu Beschwerden beim Atmen, zu Schmerzen in der Lunge und ähnlichen Symptomen kommt. Treten typische Beschwerden auf, kam es im Körper aufgrund der Überproduktion von Immunglobulinen zu Schwellungen und Entzündungen.

Nicht-allergisches (intrinsisches) Asthma

Bei nicht-allergischem Asthma hat der Auslöser für einen Anfall nichts mit einer Immunreaktion, also einer allergischen Reaktion wegen eines Allergens, zu tun, sondern wird zum Beispiel aufgrund von bestimmten Emotionen ausgelöst. Mit allergischem hat nicht-allergisches nur die Symptome der Krankheit gemein.

Menschen mit dieser Asthma-Art klagen zwar über die typischen Anzeichen, die wegen einer Allergie oder eines erhöhten IgE-Spiegels. Patienten mit intrinsischem Asthma klagen über Beschwerden, eine Allergie oder ein erhöhter IgE-Spiegel sind dafür jedoch nicht verantwortlich.

Die für bekannte Beschwerden manifestieren sich in diesem Fall aufgrund von Infektionen der Atemwege.

Gemischtförmiges Asthma

Bei einer Erkrankung an gemischtförmigem Asthma handelt es sich in der Regel um eine Mischung aus nicht-allergischem und allergischem Asthma. Meist entwickelt sich das gemischtförmige Asthma dabei aus einem allergischen Asthma, weil aufgrund von wiederholten Anfällen nicht-allergische Reaktionen die Oberhand gewinnen.

Zudem kann gemischtförmiges Asthma aufgrund von kalter Luft, Nebel und Rauch angestoßen werden, dies ist aber nicht der Auslöser. Aus welchen Gründen gemischtförmiges Asthma ausgelöst wird, kann unterschiedliche Gründe haben.

Berufsbedingtes Asthma

Berufsbedingtes Asthma tritt zum Beispiel dann auf, wenn der Betroffene immer wieder mit den gleichen Stoffen in Kontakt kommt und diese eine allergische Reaktion auslösen, bis sich die Reaktionen so stark äußern, das von Asthma gesprochen werden kann. Zu den am häufigsten betroffenen Berufsgruppen gehören Bäcker und Lackierer.

Der ständige Kontakt mit dem Reizungen auslösenden Stoffen führt bei berufsbedingtem Asthma, das aufgrund der ständigen Neureizungen und den damit verbundenen Entzündungen sehr schwerwiegende Folgen haben kann. Solltest Du unter dieser Asthma Art leiden, ist ein Berufswechsel für Dich vielleicht die beste Möglichkeit, Deine Erkrankung unter Kontrolle zu bekommen.

Anstrengungsasthma (Belastungsasthma)

Bei Anstrengungsasthma handelt es sich um eine Form von Asthma, die sich bemerkbar macht, sobald der Betroffene sich anstrengt. In schwierigen Fällen kann sogar das Treppensteigen oder Rennen zu Atembeschwerden, Kurzatmigkeit und einem Asthma Anfall kommen.

Kalte Luft kann einen Asthma Anfall bei Anstrengungsasthma verschlimmern. Asthma bei Kindern macht sich in dieser Form zum Beispiel oft im Sportunterricht bemerkbar, hingegen im Alltag gar nicht bemerkt wird, dass eine Krankheit vorliegt.

Asthma Arten wie Anstrengungsasthma werden häufig erst erkannt, wenn körperliche Belastung zu Veränderungen beim Atmen führen. Die körperliche Belastung ist in diesem Fall klarer Auslöser für die Veränderung im Bronchialsystem.

Lebensmitte, die Asthma auslösen

Auch Lebensmittel können Asthma auslösen. Ist Dein Körper zum Beispiel schon vorbelastet und zeigt Reaktionen auf Hühnereier, Kuhmilch, Weizen, Erdnüsse, Fisch oder Soja ist es möglich, dass Du an Asthma erkrankst. In diesem Fall handelt es sich entweder um ein allergisches oder gemischtförmiges Asthma.

Du solltest in diesem Fall Lebensmittel mit Glutamat, Hefeextrakt, Würzstoffe, Krebs- und Schalentiere, Stärke, geschwefelte Trockenfrüchte geschwefelt, Kartoffelspeisen und Weine vermeiden. Die genannten Lebensmittel und Getränke können die Symptomatik verstärken.

Greife besser zu Vollkorn-Produkten und Gemüse, so können Beschwerden sowohl bei einem Kind als auch Erwachsenen gelindert werden.

Medikamente, die Asthma auslösen

Es ist sogar möglich, dass Patienten an Asthma erkranken, weil sie bestimmte Medikamente einnehmen. Achte also immer darauf, welche Medikamente Du einnimmst, wenn Du vermutest, auch an einer Vorbelastung für Asthma leiden zu können.

Wusstest Du, dass 10 bis 20 % der Asthmatiker auf Arzneimittel reagieren? Ganz oben auf der Liste der Asthma-Anfall-Förderer steht Acetylsalicylsäure. Dieser Wirkstoff kommt in verschiedenen Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten vor und sollte unbedingt vermieden werden.

Asthma – Wann tritt es auf?

Wann und ob Asthma auftritt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen beeinflussen die Ernährung und der Lebensstil die Gesundheit eines Menschen stark und fördert oder hemmt dementsprechend den Ausbruch von Erkrankungen.

Zum anderen ist es von der Form der Asthma-Erkrankung abhängig, wann dieses ausbricht beziehungsweise auftritt. Allergisches Asthma ist oft genetisch bedingt und tritt schon in jüngsten Jahren auf. Hingegen intrinsisches Asthma fast immer erst im Erwachsenenalter auftritt.

Meist tritt diese Form von Asthma erst nach einer Virusinfektion der Atemwege im vierten Lebensjahrzehnt auf.

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Asthma morgens

Bei leichten Asthma-Erkrankungen sind morgendliche Anfälle eher selten, können aber auftreten. Betroffene, die an einer schweren Erkrankung leiden, klagen auch über Beschwerden am Morgen, da die Reizungen und Schwellungen der Atemwege nicht nachlässt.

Asthma abends

Abendliche Anfälle sind typischer für Asthma erkrankte Personen, da die äußeren Einfülle eine starke Wirkung auf die Beschwerden haben können. Leidet ein betroffener zum Beispiel an berufsbedingtem Asthma und ist dem Auslöser den ganzen Tag ausgesetzt, sind abendliche Beschwerden häufig.

Asthma – Wie lange?

Wie lange betroffene Menschen unter den Beschwerden oder Anfällen leiden, ist abhängig von der Stufe der Asthmaerkrankung. Auch der Lebensstil, die Ernährung, der Beruf und die eingenommenen Medikamente spielen bei der Dauer und der Stärke von Asthma eine wichtige Rolle.

Der typische Asthma Anfall kann Sekunden, aber auch Minuten andauern und sollte unbedingt sofort entsprechend behandelt werden. Wenn Du einen Menschen findest, der offensichtlich einen Asthma Anfall hat, rufe am besten sofort den Rettungsdienst.

Asthma – Wann zum Arzt?

Bei einem Verdacht auf eine Asthmaerkrankung sollte zeitnah ein entsprechender Arzt aufgesucht werden, um eine Verschlechterung zu vermeiden und gegebenenfalls mit passenden Arzneimitteln den Beschwerden und der Symptomatik entgegenzuwirken.

Asthma – Wann ins Krankenhaus?

Solltest Du oder eine andere betroffene Person unter einem akuten und schlimmen Anfall leiden, ist anzuraten, sofort Hilfe zu rufen. Ein schwerer Anfall kann oft nur im Krankenhaus korrekt behandelt werden, da dort entsprechende Medikamente vorrätig sind und der Patient unter ständiger Beobachtung steht.

Asthma – Wie lange krankgeschrieben?

Ob und wie lange ein Asthmatiker krankgeschrieben wird, kommt auf den Grad der Erkrankung und die Tätigkeit des Betroffenen an. Schwere Anfälle können bis zu 24 Stunden anhalten und sollten dementsprechend auskuriert werden.

Für leichte Anfälle, die mit einer Selbstmedikation schnell kontrolliert und gelindert werden können, gibt es in der Regel keine Krankschreibung.

Wo Asthma testen?

Asthma kann auf unterschiedliche Weise diagnostiziert werden. Zu den wichtigsten Diagnosemöglichkeiten gehört eine Anamnese (ausführliches Erstgespräch), eine körperliche Untersuchung und eine sogenannte Peak-Flow-Messung oder Spirometrie zur Messung der Lungenfunktion.

Durchgeführt werden können die Tests vom Hausarzt oder einem Allergologen. Alternativ kannst Du zu Hause einen Asthma Test durchführen. Du entnimmst Deinem Körper dafür einfach eine kleine Blutprobe mit einem speziellen Testerkit und sendest diese dann an ein spezielles Labor.

Anhand bestimmter Stoffe in Deinem Blut kann dann bestimmt werden, ob die Wahrscheinlichkeit, dass Du unter Asthma leidest oder nicht gegeben ist.

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Wer bescheinigt Asthma?

Bescheinigt werden kann Asthma von einem anerkannten Mediziner. Selbst wenn Du einen Test durchgeführt hast und das Ergebnis zeigt, das alles auf eine Asthmaerkrankung hinweist, muss ein Arzt die Erkrankung bescheinigen. Du kannst den von Dir gemachten Test aber natürlich mit zum Mediziner nehmen und ihm vorlegen, in der Regel werden diese anerkannt.

Wer behandelt Asthma?

Behandelt werden kann Asthma auf unterschiedliche Weise. Ein Allergologe kann die Behandlung von Asthmaerkrankungen übernehmen. Ebenfalls möglich ist die Behandlung durch einen Lungenfacharzt oder Pneumologen.

Die Behandlungsform wird dabei dem Grad der Asthmaerkrankung angepasst. Leiden Betroffene zum Beispiel unter ständigen Beschwerden in den Bronchien und bekommen daher dauerhaft schlecht Luft können die Beschwerden mit entsprechenden Medikamenten gelindert werden.

Welcher Arzt am besten geeignet ist kommt auf die Art der Erkrankung an, da allergisches Asthma oft anders behandelt als beispielsweise Belastungsasthma.

Welche Asthma Medikamente gibt es?

Es gibt unterschiedliche Medikamenten-Gruppen für Asthma. Zum einen gibt es Bedarfsmedikamente, auch bekannt unter “Reliever” und es gibt die Langzeitmedikamente (Controller), die dauerhaft eingenommen werden müssen, um die Erkrankung und Symptomatik zu kontrollieren.

Zu den Bedarfsmedikamenten gehören Medikamente, die unmittelbar nach der Einnahme ihre Wirkung zeigen und somit bei akuten Beschwerden eingesetzt werden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Beta-2-Sympathomimetika, die schnell und effektiv wirken. Bedarfsmedikamente wirken entspannend und lösen die verkrampfe Bronchialmuskulatur und sorgen somit für eine Erweiterung der Atemwege.

Bekannte Beta-2-Sympathomimetika:

  • Fenoterol
  • Salbutamol
  • Terbutalin

Langzeitmedikamente wirken anders als Bedarfsmedikamente und müssen über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um bei Asthmaerkrankungen zu helfen. Bei akuten Anfällen helfen Controller kaum.

Um Asthmaanfällen und anderen Symptomen langfristig vorzubeugen, können Controller aber sehr hilfreich und effektiv sein. Sie unterdrücken die ständige Bereitschaft zur Atemwegsentzündung und wirken so der Grundlage von Asthmabeschwerden entgegen. Die Langzeitmedikamente sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich und werden je nach Symptomatik und Erkrankungsgrad eingesetzt.

Inhalative Glukokortikoide werden in der Regel zur Entzündungshemmung eingesetzt, da es sich um synthetische Abkömmlinge des körpereigenen Hormons Cortisol handelt. Glukokortikoide wirkt also wie Cortisol auch stark entzündungshemmend und unterdrücken die Übersensibilisierung der Atemwege.

Inhalative Glukokortikoide:

  • Beclometason
  • Budesonid
  • Ciclesonid
  • Fluticason

Auch die Bronchialerweiterung ist bei einer Asthmaerkrankung wichtig und sollte in jedem Fall im Therapieplan aufgenommen werden. Mit der Einnahme von Sympathomimetika lassen sich die Bronchien über einen längeren Zeitraum vergrößern, sodass das Atmen leichter fällt.

Eingesetzt werden diese Controller meist in Verbindung mit Glukokortikoide, sodass die Erweiterung und Entzündungshemmung eine langfristige Kontrolle der Erkrankung ermöglichen.

Zu jenen Medikamenten gehören:

  • Formoterol
  • Salmeterol
  • Vilanterol

Welche Asthmasprays gibt es?

Es gibt verschiedene Asthmasprays, die entweder für die akute Behandlung oder die langfristige Behandlung eingesetzt werden. Je nach Inhaltsstoffen wirken die Asthmasprays entzündungshemmend oder Bronchienerweiternd. Es gibt auch Spray, die für beide Behandlungsformen geeignet sind.

Welches Asthmaspray enthält Budesonid?

Der Budesonid Easyhaler ist mit 0,2 mg Budesonid versetzt und beruhigt die Atemwege, wenn es sich um Asthma bronchiale handelt. Das Spray wird 1- bis 2-Mal täglich verwendet und veranlasst ein Abschwellen der Atemwegswände und über einen längeren Zeitraum angewandt für eine Vergrößerung der Bronchien. Asthmaspray mit Budesonid ist auch wie andere Medikamente mit diesem Wirkstoff verschreibungspflichtig und kann somit nicht ohne Rezept erworben werden.

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Asthma – Was hilft? – Hausmittel

Es gibt völlig unterschiedliche Hausmittel, die neben einer verordneten Asthma-Therapie zur Linderung der Beschwerden und zur Verbesserung der Gesundheit in Bezug auf Asthma eingesetzt werden können. Ein sehr gutes und effektives Hausmittel stellt die Heilpflanze Ashwagandha/Withania somnifera (Schlafbeere) dar.

Diese ist besonders effizient, wenn es sich um allergisches Asthma handelt. Aber auch andere Heilpflanzen wie Ingwer, Süßholz und Kurkuma werden immer öfter zur Behandlung von Asthma eingesetzt.

Hinzukommen aber auch typische Hausmittel wie Kaffee, das enthaltene Koffein erweitert die Bronchien und erleichtert somit das Atmen. Koffein kommt auch in Cola vor, daher kann auch Cola die Symptome lindern, allerdings sollte es sich nicht um eine eisgekühlte Cola handelt, da Kälte bei bestimmten Asthmaerkrankungen die Symptomatik verschlimmern kann.

Auch Magnesium kann zur Linderung der Erkrankung eingesetzt werden, da es Muskelentspannend wirkt und somit Krämpfe in den Atemwegen lösen kann. Magnesium sollte bei einer Asthmaerkrankung daher regelmäßig eingenommen werden. Auch Omega-3-Fettsäuren können helfen sollten jedoch nicht ohne Absprache mit dem Arzt eingenommen werden, da dies in Fisch vorkommt und Fisch ein Auslöser für allergisches Asthma sein kann.

Vitamin D hingegen ist perfekt f dafür geeignet, Asthma vorzubeugen. Die tägliche Dosis Tageslicht am besten sogar Sonnenlicht verringert das Erkrankungsrisiko. Alternativ kann Vitamin D auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden.

Zur Erleichterung der Atmung können Heilkräuter wie Fenchel (auch in Form von Tee), Isländisches Moos und Spitzwegerich eingesetzt werden. Zur Entzündungshemmung kann zusätzlich Kurkuma in Form von Tee, Gewürz oder Tropfen eingenommen werden.

Asthma – Yoga Übungen

Yoga kann bei Asthma sehr gut helfen, wenn entsprechende Übungen gemacht werden, die den Brustkorb öffnen und die Atmung verbessern. Doch keine Angst Du musst weder Erfahrungen mit Yoga haben noch Sportler sein, um die Übungen machen zu können.

Grundsätzlich sind bei Asthma alle Yoga-Übungen geeignet, die entspannend wirken. Suche Dir für den Anfang einfache Übungen wie die Kobra oder die 4-7-8-Atmung aus und taste Dich langsam an die neue Bewegungsform heran.

FAQ

Wer hat Asthma entdeckt?

Wer Asthma entdeckt hat, kann nicht mit Sicherheit benannt werden, da Asthma erstmals bereits im Corpus Hippocraticum, auch bekannt als hippokratische Schriften, benannt wird. Das zwischen dem 6. Jahrhundert v. Chr. und 2. Jahrhundert n. Chr. entstandene Werk besteht aus mehr als 60 antiken medizinischen Texten.

Warum bei Asthma kein Aspirin?

Der in Aspirin vorkommende Wirkstoff Acetylsalicylsäure kann schwere Asthmaanfälle auslösen und für das sogenannte Aspirin-Asthma und Analgetika-Asthma-Syndrom verantwortlich sein. Bei Aspirin handelt es sich um ein NSAR-Schmerzmittel auf das Betroffene äußerst heftig reagieren können.

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist verantwortlich für eine Verschließung der Atemwege und löst so Asthmaanfälle aus. Der Wirkstoff kommt auch in anderen NSAR (nicht steroidale Antiphlogistika) vor, daher sollten erkrankte Erwachsene und Kinder bei Schmerzmitteln immer genau auf die Inhaltsstoffe schauen.

Warum ist Asthma nicht heilbar?

Asthma ist nicht heilbar, weil es sich um eine Entzündung handelt, die aufgrund einer allergischen Reaktion ausgelöst wird und in Verbindung mit einer Verengung der Bronchien entsteht. Es gibt Medikamente, die die Beschwerden zwar lindern, aber bis heute kein Medikament, das gezielt zur Heilung eingesetzt werden kann.

Asthma – Wo Urlaub machen?

Der Urlaub am Meer ist für Asthmatiker nicht nur im Sommer entspannend. Die frische und reine Meeresluft ist salzhaltig und pollenarm und lindert daher die Beschwerden. Eine Unterkunft in Strandnähe ist daher perfekt geeignet, wenn Asthmatiker beschwerdefrei den Urlaub genießen wollen.

Ist Asthma vererbbar?

Asthma ist offensichtlich nicht direkt vererbbar, da es kein bestimmtes Gen gibt, das für die Krankheit verantwortlich ist. Allerdings konnte belegt werden, dass Kinder, deren Eltern Asthmatiker sind, häufiger an Asthma erkranken als Kinder, die nicht vorbelastet sind. Es scheint eine Mischung der Genetik und der äußeren Einflüsse zu sein, die eine Erkrankung an Asthma auslösen.


Juliane Sommer Foto
“Asthma kann viele Menschen treffen, unabhängig vom Alter oder Lebensstil. Wenn Du den Verdacht hegst selbst daran erkrankt zu sein, empfehle ich Dir einen Test unserer Anbieter.”